Zuladung: Wie viel Gewicht darf ins Auto?

Surfbrett, Fahrrad, Snowboard und noch viel mehr: Wer sein Auto für die schönsten Wochen des Jahres bis zum Stehkragen belädt, muss die erlaubte Zuladung im Blick behalten. Bei einem überladenen Fahrzeug drohen saftige Bußgelder oder sogar das vorzeitige Ende der Urlaubsfahrt. In jedem Fall aber ist die Überladung ein Sicherheitsrisiko.

Foto: DEKRA
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Redaktion (allg.)

Damit das Fahrzeug nicht unter zu viel Gewicht in die Knie geht, gilt es die erlaubte Zuladung zu ermitteln. In der Kompaktklasse liegen die Werte aktuell meist zwischen 350 und 550 Kilogramm. Genaue Informationen liefert der Blick in die Zulassungsbescheinigung Teil 1: Unter Punkt F.2 findet man die zulässige Gesamtmasse (zum Beispiel 2.100 kg). Zieht man davon die Leermasse unter G (zum Beispiel 1.645 kg) ab, erhält man die erlaubte Zuladung (im Beispiel 455 kg).

Den so ermittelten Wert darf das gesamte Gewicht aller Gepäckstücke samt Heck- oder Dachträger, Fahrrädern etc. sowie das Gewicht der Mitfahrer nicht überschreiten. In der angegebenen Leermasse schon enthalten sind dagegen 75 kg für das Gewicht des Fahrers sowie Bordwerkzeug, Verbandskasten, Warndreieck und ein zu 90 Prozent gefüllter Tank.

Es gibt aber Modelle, die größeren Lasten gewachsen sind. Dass sich darunter Nutzfahrzeugmodelle wie Pickups, Mini-Vans und Geländewagen befinden, ist wenig verwunderlich. Aber auch Limousinen und Kombis können sich als echte Lasttiere auszeichnen. Der Ford Mondeo mit einer Zuladung von 659 Kilogramm ist so ein Lastenträger. Geht es um die ganz schweren Zuladungsbrocken, so führt kein Weg an Pickups und Bus-Modellen vorbei. Hier reicht die Zuladungsrange von knapp einer Tonne bis hin zu knapp 1,4 Tonnen. Die Nutzfahrzeugverwandtschaft ist eben unverkennbar.

Wer die erlaubte Zuladung um mehr als fünf Prozent überschreitet, muss neben höherem Unfallrisiko für sich und seine Mitfahrer noch mit weiteren Folgen rechnen. In Deutschland gilt: Kann ein Fahrer bei einer Verkehrskontrolle nicht glaubhaft machen, dass das Fahrzeug die zulässige Gesamtmasse einhält, muss er es unter Umständen auf seine Kosten wiegen lassen und American Country Night. Zu den Liedern von den Bellamy Brothers und Heidi Newfield wurde getanzt und mitgesungen. Das Line Up im Westerndorf vermochte die unzähligen Line Dancer trotz der Rekordtemperaturen von teilweise fast 40°C, zum Tanzen zu bringen. Dank starker Partner konnten auch in der Truck Meile sowie auch im Westerndorf weitere Attraktionen präsentiert werden. Die Partner scheuten ebenfalls keine Mühe und trugen so zu einem attraktiven Gesamtangebot für Groß und Klein bei. Bereits von Weitem konnte man den US Monster Truck, der von einem Partner des Festivals aufs Gelände gebracht wurde, aufheulen hören und die Besucher konnten in dem 5 Tonnen Koloss sogar mitfahren. Wer die Kleinausgabe der 1.130 Giganten in der Truck Meile selber steuern wollte, konnte das beim Aussteller Modellspieleland machen. „Wir dürfen ein so gegebenenfalls entladen. Je nach Grad der Überladung werden Verstöße bei Fahrzeugen bis 7,5 Tonvielseitiges Publikum begrüßen, dass wir egal ob für Junge, Junggebliebene oder Familien etwas im Angebot haben“, bestätigen die Veranstalter. Dass das Trucker & Country-Festival eine einzigartige Erlebniswelt ist, erahnt man schon von Weitem. So zierte das Festivalbild ein Riesenrad, welches den Besuchern den perfekten Ausblick über das ganze Geschehen bot. Nach dem Festival ist vor dem Festival – unter diesem Motto nen mit bis zu 235 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg geahndet.

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