Westlake: Nachhaltigkeit im Fokus

Bei ihrem vierten Auftritt auf der IAA stellen die Pneuhage Unternehmensgruppe und ZC Rubber Produkte und Services der Exklusiv-Marke Westlake Lkw-Reifen in den Mittelpunkt.

Reges Interesse auf dem Messestand der der Exklusiv-Marke.
Reges Interesse auf dem Messestand der der Exklusiv-Marke.
Rainer Barck

Pneuhage und ZC Rubber, nach Umsatz weltweit neuntgrößter Reifen-Hersteller, präsentieren in Halle 12, Stand B62, mit dem neuen Auflieger-Reifen Westlake WTR2 auf der IAA erstmals den Nachfolger für den Auflieger-Reifen WTR1. „Pünktlich zur Messe wurden die ersten Modelle des WTR2 für den Einsatz in Europa zertifiziert“, erklärt Robin Brucke, Leiter Produktgruppenmanagement Commercial bei Pneuhage zufrieden. „Laut den von der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von ZC Rubber übermittelten Daten zeigen die Prüf-Ergebnisse des TÜV deutlich verbesserte Eigenschaften beim Rollwiderstand. Das bedeutet eine weitere Senkung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen.“ Bevor die Produktion anläuft, sollen Ergebnisse und Performance aktuell unter Praxisbedingungen getestet werden. Parallel habe man bestehende Produkte ebenfalls mit dem Ziel überarbeitet, den Rollwiderstand und CO2-Emissionen zu optimieren. Nach Abschluss noch ausstehender Tests durch das Prüfinstitut soll auch hier die Produktion und Auslieferung der optimierten Produkte beginnen.

Vor 10 Jahren begannen zwischen beiden Unternehmen die ersten Gespräche zur gemeinsamen Entwicklung einer neuen Lkw-Reifenlinie für den europäischen Markt. 2014 folgte die Präsentation der ersten Modelle. „Wir wissen den von Anfang an hohen Einsatz seitens ZC Rubber zur stetigen Weiterentwicklung der Marke Westlake sehr zu schätzen“, betont Brucke. „Aus unserer Vertriebsorganisation erhalten wir direktes Feedback zu den Produkten im Einsatz. So sehen wir, welche Verbesserungen wir als nächstes mit ZC Rubber in der Westlake-Produktlinie umsetzen sollten.“ Folglich wurde die Produktpalette in der Zusammenarbeit deutlich erweitert.

Pneuhage sieht die Neuentwicklung WTR2 als wichtige Antwort auf aktuelle Nachfragetrends aus den Flotten. Neben Betriebssicherheit und Langlebigkeit achten die Beteiligten nach eigenen Angaben bei Produktion, Vertrieb und Anwendung auf Nachhaltigkeit – etwa durch optimierte Laufleistung, verringerten Verbrauch und Kosteneinsparungen. Zudem legt Pneuhage bei der Konstruktion der Modelle nach eigenen Angaben von Beginn an Wert darauf, dass die Karkassen der abgenutzten Reifen anschließend durch Runderneuerung in den vier Werken der Unternehmensgruppe ein weiteres Mal auf die Straße kommen können. So ist es Teil der Strategie für die Reifenmarke, jährlich tausende Tonnen Rohstoffe durch Runderneuerung ein weiteres Mal zu nutzen.

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