Unterstützung für die Helden in der Krise

In der Corona-Pandemie sind einige Berufsgruppen besonders gefordert. Sie sorgen unter anderem dafür, dass die medizinische Versorgung sichergestellt wird und dass wir nicht vor leeren Supermarktregalen stehen. Im Rahmen von vielen Aktionen wurden diese Menschen bereits mit konkreten Hilfen und Solidaritätsbekundungen unterstützt. Die angeführten vier Beispielen stehen für die vielen, vielen anderen guten Taten in dieser schwierigen Zeit.

Foto: DKV
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Redaktion (allg.)

In der Corona-Krise sind Berufskraftfahrer besonders gefordert, um die Versorgung des Landes mit notwendigen Gütern wie Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln sicherzustellen. Für ihren Einsatz möchte MAN Truck & Bus Deutschland „Danke“ sagen und spendierte an allen VEDA-Autohöfen kostenlos eine Tasse heißen Kaffee. Insgesamt 5.000 Gutscheine wurden bei dieser Aktion verteilt. Diese Leistung war übrigens unabhängig von der Lkw-Marke, die gefahren wird. Die Resonanz auf die Aktion war durchweg positiv, wie von MAN zu erfahren ist. „Wir möchten uns mit dieser Geste bei allen Berufskraftfahrern bedanken, die gegenwärtig unsere Versorgung im Land garantieren. Gerade so außergewöhnliche Zeiten wie diese zeigen, welchen wichtigen Beitrag Lkw-Fahrer und Transportunternehmen täglich leisten, um die Versorgung der gesamten Bevölkerung sicherzustellen“, so Christoph Huber, Vorsitzender der Geschäftsführung der MAN Truck & Bus Deutschland GmbH.

Ebenfalls, um Berufskraftfahrer zu unterstützen, haben der Verein DocStop für Europäer und der Mobilitätsdienstleister DKV unter anderem an mehreren Rastplätzen im Münsterland Care-Pakete mit Atemschutzmasken, Hygienehinweisen und Lunchboxen verteilt. Dazu Marco van Kalleveen, CEO des DKV: „Es ist uns wichtig, die Fahrer zu unterstützen, die ihre Arbeit ohne Pause fortsetzen und uns mit lebensnotwendigen Gütern für den Alltag versorgen. Dies tun wir seit vielen Jahren als Fördermitglied von DocStop und es ist in der Corona-Krise umso notwendiger.“

Medizinisches und Pflegepersonal, Polizei, Rettungskräfte, Apotheker und Apothekerinnen und viele andere sorgen in ganz besonderem Maße dafür, dass der Alltag in der Corona- Krise weiter funktioniert. Und weil gerade die besonders jetzt auf ihr Auto angewiesen sind und stets sicher unterwegs sein müssen, hat TÜV SÜD einen Hol- und Bring-Service zur Hauptuntersuchung (HU) für die Autos dieser Menschen eingerichtet.

Denn grundsätzlich gelten die Fristen der Hauptuntersuchung in der Corona- Krise weiter, auch wenn aktuell von Seiten der Polizei das Überziehen um bis zu vier Monate nicht geahndet wird. Danach werden aber – wie in Nichtkrisenzeiten – Bußgelder fällig, und was noch viel schwerer wirkt: Ohne gültige Plakette kann bei einem Unfall aufgrund technischer Mängel der Verursacher in Regress genommen werden. „Deshalb holen wir die Autos jetzt für die HU ab und bringen sie schnellstmöglich wieder zurück. Die durchgeführte HU sorgt für die sichere Mobilität unserer Alltagshelden. Mit unserem HU-Service tragen wir dazu bei“, erklärt Patrick Fruth, Leiter der Division Mobility bei TÜV SÜD.

Reifenhersteller Michelin stellt vor dem Hintergrund der Corona- Krise Rettungsdiensten und Krankentransporten im Fall einer Reifenpanne kostenfrei Ersatzreifen zur Verfügung. Der Pannenservice und die Umrüstung der Fahrzeuge kann deutschlandweit entweder als Mobilservice oder in einer der mehr als 350 Euromaster- Filialen erfolgen, die weiterhin geöffnet bleiben. Der mobile Pannendienst steht 24 Stunden täglich zur Verfügung.

„Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir alle zusammenstehen. An einem platten Reifen sollte kein Krankentransport scheitern“, sagt Philipp Ostbomk, Direktor Vertrieb B2B Deutschland, Österreich, Schweiz bei Michelin. Deshalb stelle Michelin kurzfristig ein Kontingent von 1.000 kostenlosen Reifen für Rettungsdienste und Krankentransporte zur Verfügung, um so das Gesundheitswesen bestmöglich zu unterstützen. Um sicherzustellen, dass die betroffenen Rettungsfahrzeuge so schnell wie möglich mit neuen Reifen versorgt werden, bittet Michelin die Fahrer darum, sich zunächst bei der nächstgelegenen Euromaster-Filiale zu melden. Der Pannenservice wird dann direkt in der Filiale oder über den mobilen Pannendienst erfolgen.

Allen, die sich gerade besonders für unsere Gesellschaft einsetzen, wollen wir ‚Danke‘ sagen und damit auch einen kleinen Beitrag zur Bewältigung der Situation leisten.
-Patrick Fruth, Leiter der Division Mobility bei TÜV SÜD

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