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Renschler: Umdenken und neue Transportkonzepte nötig

Im Rahmen des VDA-Presseworkshops zur IAA in Frankfurt am Main forderte Andreas Renschler, Chef der Truck & Bus-Sparte im Volkswagen-Konzern, einen Paradigmenwechsel im Transport.

Andreas Renschler, Foto: T. Buchholz
Andreas Renschler, Foto: T. Buchholz
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Torsten Buchholz

Um die gigantischen Transportmengen auf den Straßen weiter meistern zu können, sei ein drastisches Umdenken notwendig. „Wir brauchen also neue Logistikkonzepte, und zwar jetzt. Und wir brauchen massive Investitionen in unsere mittlerweile in die Jahre gekommene Infrastruktur“, sagte Renschler, Mitglied des Vorstandes der Volkswagen AG sowie CEO Volkswagen Truck & Bus. Zu berücksichtigen sei, dass sich das Wertesystem der Menschen geändert hat. Renschler:

„Wir alle wollen heute saubere und nachhaltige Lösungen. Nachteile von extensivem Verkehr werden nicht mehr akzeptiert.“

Der Klimawandel und seine Auswirkungen hätten ein neues Bewusstsein für den Umgang mit Ressourcen geschaffen und fordere ein radikales Umdenken. Zwar trage der Straßengüterverkehr in der EU beispielsweise zur CO2-Emissionen nur zu 25 Prozent bei. Das sei dennoch ein wesentlicher Teil. Der Straßengüterverkehr mache europaweit sechs Prozent aus. „Hier ist schneller Handlungsbedarf angesagt“, erklärte Renschler.

Im Weiteren wies Renschler auf die „ungeahnten Möglichkeiten“ der digitalen Vernetzung und auf neue Antriebstechnologien. Der reale Fortschritt lasse uns dabei schon jetzt mehrere technische Entwicklungssprünge machen, wie autonomes Fahren, Platooning, Elektromobilität, alternative Antriebe sowie vernetzte Flotten. Es sei die Arbeit an dem gesamten Ökosystem, „das weit über die bisherige Definition eines Nutzfahrzeugherstellers hinausreiche. Die Veränderungen seien zu groß und zu komplex, „als dass wir einen neuen ‚One-Size-Fits-All‘-Ansatz wie bisher beim Dieselkraftstoff erwarten dürfen“, so Renschler.

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