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Opel: Das Van-Wachstum füttern - bald auch elektrisch

Hersteller kündigt eine Modelloffensive an und will bis 2020 um 25 Prozent zulegen. Bis 2024 will man auch ein komplettes elektrisches Line-Up anbieten. Erste Ausblicke auf der IAA.

Elektrifizierung auf dem Schirm: Auch Opel setzt mittelfristig auf Stromer. Mehr will man auf der IAA verraten. | Foto: J. Reichel
Elektrifizierung auf dem Schirm: Auch Opel setzt mittelfristig auf Stromer. Mehr will man auf der IAA verraten. | Foto: J. Reichel
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Johannes Reichel

Der Transporterhersteller Opel hat bei einem Presseworkshop des Verbands der Automobilindustrie in Frankfurt seine Ambitionen unterstrichen, im Nutzfahrzeugmarkt wieder eine stärkere Rolle zu spielen. Bis 2020 will der Anbieter um 25 Prozent in den Verkäufen zulegen. Der Leiter der Nutzfahrzeugsparte des Herstellers Tobias Stöver kündigte eine Produktoffensive bis 2020 an, deren erster Vertreter der neue Combo ist. Der soll zur Messe nach der Kombi- auch als Kastenversion Premiere feiern. Opel sieht in dem sogenannten B-Van-Segment die größten Wachstumschancen, vor allem auch bei den Pkw gebe es gravierende Zuwächse.

Mittelfristig unter Strom: Elektrifizierung bis 2024

Darüber hinaus kündigte der Van-Experte den Beginn der Elektrifizierung des Transporterportfolios an, der bis 2024 abgeschlossen sein soll. Das erste elektrifizierte Modell soll 2020 bei Opel Premiere feiern. Es dürfte sich dabei um die Elektro-Version des Combo handeln, die paralell mit der Mutter PSA und den Pendants bei Citroen und Peugeot kommen wird. Zur IAA soll eine elektrifizierte Umbauer-Version des Opel Movano einen ersten Ausblick auf die Elektro-Strategie des Herstellers geben, wie Stöver weiter ankündigte. Dabei könnte es sich um ein Kooperationsprodukt mit dem Start-Up I SEE handeln, das jüngst auf dem Prüfgelände von Opel in Rodgau präsentiert worden war und das über das Opel-Netz "geserviced" werden soll.

Zugriff auf den Konzernbaukasten: Neuer Vivaro kommt 2019

Generell habe man als Opel den vollständigen und schnell umsetzbaren Zugriff auf den Konzernbaukasten. Das erste neue Modell nach dem Combo werde der neue Vivaro sein, der 2019 auf den Markt kommt. Er basiert auf der EMP2-Plattform des PSA-Konzerns und nicht mehr auf der Basis des Renault Trafic. Speziell bei den Nutzfahrzeugen unterstreicht man die eigene Kompetenz aber auch durch die Ansiedlung des konzernweiten LCV-Entwicklungszentrums in Rüsselsheim, die jüngst bekanntgegeben worden war.

Neben den Produkten sei für das angestrebte Wachstum aber auch ein Ausbau des Service- und Händlernetzes notwendig. Stöver kündigte den Vertrieb von Opel-Transporter über das gesamte deutsche Händlernetz sowie spezialisierte Nfz-Zentren in ganz Europa an.

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