Spier stellt MAN Elektro-TGE mit Kofferaufbau vor

Vollelektrisch angetriebenes Kofferfahrzeug auf eTGE-Basis soll 750 Kilo Nutzlast und 13,5 Kubikmeter Volumen bieten. Zudem kommt ein neues KEP-Fahrzeug mit Intregralkoffer und ein neuer Regalausbau.

Koffer unter Strom: Der MAN eTGE erweitert mit Spier-Aufbau sein Spektrum über den bisherigen Standard des Kastenwagens hinaus.
Koffer unter Strom: Der MAN eTGE erweitert mit Spier-Aufbau sein Spektrum über den bisherigen Standard des Kastenwagens hinaus.
Johannes Reichel

Der Steinheimer Aufbauspezialist Spier hat seine IAA-Neuheiten in einem virtuellen Raum präsentiert und erstmals für den vollelektrisch angetriebenen Transporter MAN eTGE einen Kofferaufbau realisiert. Das Komplettfahrzeug verfügt auf einer Gesamtlänge von sechs Metern, einer Breite von 2,11 Meter sowie einer Höhe von 3,05 Meter über einen Integralkoffer, der bei 3,5 Tonnen Gesamtgewicht noch 750 Kilogramm Nutzlast ermöglichen soll. Das Ladevolumen innen beträgt 13,5 Kubikmeter. Am Heck sorgt eine ausziehbare Treppe aus Aluminium für leichteren Zugang zum Laderaum, für die Ladungssicherung sorgen fünf Schienen mit Aluminium-Stäbchen. Der Ladeboden verfügt über eine raue und rutschfeste Beschichtung, zudem schützt eine Alu-Scheuerleiste vor Beschädigungen. Zu den Reichweiten des leer dann 2.750 Kilo schweren Fahrzeugs mit Aufbau machte der Hersteller noch keine Angaben.

Neues Zustellfahrzeug mit optimierter Arbeitsumgebung

Darüber hinaus stellte der Spezialist den neuen KEP-Zustellaufbau SP60 auf Basis Mercedes-Benz Sprinter vor. Das Fahrzeug verfügt über einen Integralkofferaufbau für Lieferlogistik. Neben einem glasfaserverstärktem Dach, das innen für eine verbesserte Raumhöhe und außen für bessere Aerodynamik sorgt, ist eine großzügig verglaste Tür mit 870 mm Öffnungsbreite sowie 2.075 mm Höhe und einem zweistufigen Alu-Riffelblech-Einstieg ebenso Standard wie ein Beifahrerklappsitz sowie eine mechanische Schließanlage. Optional ist auch eine elektronische Version zum Schließen der Türen erhältlich. Innen kann der Fahrer über eine Schiebetür aus eloxiertem Aluminium mit 660 mm Breite und 1.950 mm Höhe in den Laderaum gelangen.
 

Ein Schacht hinter dem Sitz eignet sich etwa für das Unterstellen eines Sackwagens. Zwei Airline-Schienen ermöglichen die Ladungssicherung per Sperrstangen oder per Netz, zwei LEDs stellen gründliche Ausleuchtung des Laderaums sicher. Je Seite gibt es zwei feststehende Regale mit 660 mm Breite und 820 mm Höhe sowie 80 Kilo Tragfähigkeit, die eine Durchgangsbreite von 890 mm erhalten. Die doppelflügelige Hecktür verläuft bündig mit der Außenwand und öffnet einen Durchgang von 850 mm Breite sowie 1.950 mm Höhe. Seitliche Rammschutzleisten ergänzen die praxisgerechte Ausstattung. Die Sandwichpanele sollen zudem für ein niedriges Geräuschniveau in der Fahrerkabine, das leicht isolierte Dach für besseres Raumklima sorgen.

Regal reloaded: Auch der KEP-Kastenausbau wurde optimiert

Ebenfalls auf KEP-Dienste peilt der Kastenwagen-Ausbau Eco Shelf 2.0, der mit einer Alu-Schiebetür und Ausstattung mit Beifahrerklappsitz aufwartet und einen Regalausbau mit fahrerseitig vier und beifahrerseitig 2 klappbaren Böden mit je 80 Kilo Traglast kombiniert. Hinten sorgt ein gefederter Hecktritt mit Anti-Crash-Funktion für sicheren Zustieg. Dieser ist auch für elektrisch angetriebene Transporter erhältlich. Die Seitenverkleidungen sind aus robustem und CPL-beschichtetem Birke-Schichtholz gefertigt.

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