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Carrier Transicold: Nachhaltige Kühlaggregate für effiziente Flotten

Auf der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge feiert bei Carrier Transicold ein Trailer-Aggregat Premiere, das mit natürlichem Kältemittel arbeitet. Ebenfalls neu: die Transportkühlanlagen ohne eigenen Motor.
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Christine Harttmann

Mit beiden Produkten will der Spezialist für Transportkälte sein Engagement für nachhaltigere und effizientere Flotten untermauern. Den Prototyp des mit natürlichem Kältemittel betriebenen Trailer-Aggregats präsentiert Carrier auf der IAA erstmalig in der Öffentlichkeit, exemplativ an einen Trailer des Nutzfahrzeugherstellers Rohr montiert. Die Kühlmaschine soll dann nach der Nutzfahrzeugmesse im Rahmen eines dreijährigen Feldversuchs zeigen was sie kann.

Von herkömmlichen Kühlanlagen unterscheidet sich der Prototyp insofern, als er als Kältemittel ausschließlich CO2 in einem geschlossenen Kreislauf verwendet. CO2 greift die Ozonschicht nicht an und besitzt einen GWP-Wert („Global Warming Potential“, GWP) von eins.

Ebenfalls mit dabei sind die neuen Aggregate von Carrier Transicold, die ohne Dieselmotor arbeiten und das Produktportfolio nach der Übernahme des niederländischen TRS Transportkoeling (TRS) erweitern. Das „ECO-Drive Power“-Modul wird über den Euro VI-Dieselmotor des Lkw hydraulisch angetrieben und produziert so den Strom für die Kühlmaschine. Ein zweiter Motor für die Kühlmaschine erübrigt sich damit.

Zusätzlich zu den neuen TRS-Aggregaten können sich Besucher über das Supra „Low Emission Pack“ informieren. Dazu gehört ein neuer Dieselmotor mit geringerem Emissionsausstoß, der die Freisetzung von Feinstaub um bis zu 50 Prozent reduziert im Vergleich zu herkömmlichen Motoren. Außerdem ist die Carriers „Silent“-Option mit dabei, die weniger Lärmemission verspricht und als Kältemittel R-452A verwendet.

Ein „VectorTM 1950 MT“-Trailer-Aggregat bringt Carrier ebenfalls auf die Messe mit. Auch diese Kältemaschine sei mit dem Kältemittel R-452A befüllt, liefere aber dennoch die gleiche Kälteleistung, Kraftstoff-Effizienz, Verlässlichkeit, wie mit dem herkömmliche Kältemittel R-404A, teilt der Kältespezialist mit. Die Füllmenge bleibe ebenfalls die gleiche, das Kältemittel selbst besitze aber einen um 45 Prozent geringeren GWP.

(ha)
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