Dr. Malek Software: M3-Frachtführerportal kann künftig mehr

Der IT Dienstleister zweigt auf der IAA Transportation in Hannover einige neue Features des M3-Frachtführerportals. Den elektronischen Frachtbrief stellt Malek ebenfalls vor.

Durch die neuen Funktionen im M3 Frachtführer-Portal werden externe Partner und die eigenen Fahrer noch besser in die Prozesskette integriert. (Foto: Dr. Malek Software)
Durch die neuen Funktionen im M3 Frachtführer-Portal werden externe Partner und die eigenen Fahrer noch besser in die Prozesskette integriert. (Foto: Dr. Malek Software)
Christine Harttmann

Dr. Malek Software zeigt auf der IAA Transportation in Hannover vom 20. bis 25. September das weiterentwickelte M3 Frachtführer-Portal. Die cloudbasierte Lösung dient als zentrale Datenschnittstelle im Corporate Design des Spediteurs, die zu jedem ERP- oder Transportmanagementsystem kompatibel ist. Mit den neuen Features würden externe Partner wie Auftraggeber und Subunternehmer, aber auch die eigenen Fahrer besser in die Prozesskette integriert, teilt das Softwareunternehmen gegenüber der Presse mit. Unter anderem könnten Auftragsdaten als Weblink an Subunternehmer weitergeleitet werden.

Als weiteres Highlight auf dem Messestand kündigt der Anbieter den elektronischen Frachtbrief eCMR an. Dieser komplettiere die durchgängig digitalisierte Prozesskette zwischen webbasierter Auftragserfassung, Abfertigung, Abrechnung und Archivierung.

Das M3 Frachtführerportal ist seit 2020 auf dem Markt verfügbar und hat seither einiger Veränderungen und Ergänzungen erhalten. So können Auftraggeber zusätzlich zum Erfassen und Verfolgen von Sendungen oder dem Bereitstellen von Labeln auch Lieferscheine auf die Plattform hochladen, die automatisch mit den entsprechenden Auftragsdaten verknüpft werden. Gleiches gilt für die Ablieferbelege, die jetzt durch eigene Fahrer oder Subunternehmer hochgeladen werden können. Eine weitere Neuheit betrifft die Integration der Daten aus dem M3 Frachtführer-Portal in das jeweilige Warenwirtschaftssystem der Auftraggeber. Über einen Datenlink können Verlader die sie betreffenden Informationen zum Logistikprozess abrufen, ohne sich hierfür auf der Plattform anmelden zu müssen.

Der elektronische Frachtbrief eCMR basiert auf den bewährten Lösungen von Dr. Malek Software: Neben der Logistiksoftware M3 Logisticware kommen die M3 App und die M3 Webservices zum Einsatz. Die M3 App dient dabei zum mobilen Erfassen der notwendigen Unterschriften und Bemerkungen auf dem mobilen Endgerät des Fahrers. Dabei kann es sich um ein Smartphone oder ein Tablet handeln. Auf dem Display wird jetzt zusätzlich ein QR-Code angezeigt, über den sich durch einfaches Scannen der eCMR aus der Cloud der M3 Webservices mit allen erfassten Unterschriften heruntergeladen lässt. Mit dieser Innovation hat Malek eine pragmatische Lösung kreiert, mit der Transportunternehmer und Spediteure mit sehr geringem Aufwand große Mengen an Papier sowie Druckkosten, Administrationsaufwand und Lagerkapazitäten im Archiv einsparen können.

Der eCMR und das M3 Frachtführer-Portal komplettieren die umfangreiche Softwarepalette von Dr. Malek. Die inzwischen rund 30 Module der Software-Familie „M3 Logisticware“ stehen für umfangreiche Lösungen entlang der gesamten Lieferkette vom Verlader bis zum Empfänger. Das bereits in zweiter Generation inhabergeführte Familienunternehmen bietet Transportmanagement-, Speditions-, Lagerverwaltungs- und Telematiklösungen für den Straßengütertransport aus einer Hand. Eigene Kartensoftware für die Disposition und Online-Angebote wie WebOrder, WebTracing oder WebBooking für das Laderampen-Management runden die Kompetenz des Unternehmens ab. Zu den Kunden zählen Transportunternehmen, Sammelgutspeditionen und Verlader, die M3 Logisticware zum Teil komplett in SAP integriert haben. Ermöglicht wird das durch die modular aufgebaute Softwarearchitektur und das für jeden Kunden individuelle Customizing von M3 Logisticware.

Halle 25, Stand B50

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