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Magna stellt flexibles Parallel-Hybrid-System für Transporter vor

Zulieferer präsentiert eine PHEV-Lösung auf Basis des konventionellen Antriebs für LCV, die in urbanen Zonen rein elektrisches Fahren ermöglicht.

Flexibel elektrifiziert: Magna präsentiert seinen Baukasten aus Hybrid-Antrieben, die auf den konventionellen Antriebssträngen aufbauen. | Foto: J. Reichel
Flexibel elektrifiziert: Magna präsentiert seinen Baukasten aus Hybrid-Antrieben, die auf den konventionellen Antriebssträngen aufbauen. | Foto: J. Reichel
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Johannes Reichel

Der österreichische Zuliefer- und Technologiekonzern Magna hat zur IAA einen Hybrid-Antrieb für leichte Nutzfahrzeuge in den Mittelpunkt gestellt. Dieser basiert auf dem konventionellen Diesel-Motor und Antriebsstrang und ergänzt eine elektrisch angetriebene Hinterachse. Dadurch lasse sich das System problemlos mit den vorderradgetriebenen Varianten etwa des auf dem Stand ausgestellten Ford Transit kombinieren. Die sogenannte etelligentDrive-Achse soll in Kombination mit einem Lithium-Ionen-Akku, der im Fahrzeugrahmen vor der Hinterachse laderaumneutral verbaut ist und per Typ 2-Stecker auch extern geladen werden kann (Plug-In-Hybrid), eine rein elektrische Reichweite von 50 Kilometern ermöglichen. Der Antrieb habe sich schon in Pkw bewährt und wurde zur Messe für leichte Nutzfahrzeuge modifiziert und den höheren Belastungen angepasst. Gegenüber dem seriellen Hybrid mit kleinem Benzinaggregat als Range-Extender, wie es Ford im Custom PHEV auf der IAA präsentierte, führt Magna das größere Anwendungsspektrum ins Feld. "Unseren Hybrid können Nutzer ebenso für Langstrecken uneingeschränkt einsetzen wie für den emissionsfreien, elektrischen Betrieb in der Stadt", führt ein Ingenieur am Stand an. Zudem sei das System im Prinzip auch nachrüstbar, relativ kostengünstig und leicht. Zudem lasse es sich flexibel auf verschiedene Anwendungen hin anpassen. So ist etwa die Motorleistung des zusätzlichen E-Antriebs von 50 bis 250 kW skalierbar. Außerdem sind in dem Baukastensystem mehrere hybridisierte Getrag-Getriebe mit integriertem Elektromotoren kombinierbar, sodass sich auch hinterradgetriebene Transporter elektrifizieren ließen.   

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