In fünf Minuten Energie für 100 Kilometer

EnBW erweitert sein Ladeinfrastrukturnetz für E-Fahrzeuge um den dritten großen Ladepark innerhalb eines Monats. Weitere 15 Standorte sind bereits in Planung.

Der neue EnBW-Ladepark am Autobahnkreuz Stuttgart bietet aktuell acht Ladestationen und kann auf au 16 Stationen erweitert werden.
Der neue EnBW-Ladepark am Autobahnkreuz Stuttgart bietet aktuell acht Ladestationen und kann auf au 16 Stationen erweitert werden.
Rainer Barck

Die EnBW betreibt mit rund 450 Standorten bundesweit das größte Schnellladenetz für Elektromobilität. Für den weiteren Ausbau der eigenen flächendeckenden Ladeinfrastruktur bilden hochmoderne Schnellladestandorte den strategischen Schwerpunkt. Mit ihnen ermöglicht das Unternehmen ultraschnelles Laden entlang der Autobahnen wie auch im innerstädtischen Bereich. Mit ihrem dritten Flagship“-Ladepark innerhalb eines Monats hat die EnBW in Rutesheim, auf der Höhe von Leonberg nahe dem Autobahnkreuz Stuttgart, in einem öffentlichen und überdachten Ladepark jetzt acht weitere Ladepunkte in Betrieb genommen. Auf Basis eines modularen Ausbaus kann die Anlage flexibel auf bis zu 16 Ladepunkte verdoppelt werden.

Ausgestattet mit einer Leistung von bis zu 300 Kilowatt kann dort mit allen gängigen Anschlüssen (CCS, Chademo und auch Typ 2) innerhalb kürzester Zeit ein Ladezyklus für E-Fahrzeuge durchgeführt werden. In nur fünf Minuten bekommen Elektroautos ausreichend Energie für rund 100 Kilometer. Eigens von der EnBW entwickelte Kabelsysteme machen die Kabelführung und damit die Handhabung beim Ladevorgang besonders komfortabel. Dabei werden alle Ladepunkte zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt. Das Dach des Parks ist mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet, die in das örtliche Stromnetz einspeist und den Standort selbst mit Energie versorgt. Das Dach selbst bietet Schutz vor der Witterung, Beleuchtung und Videoüberwachung sorgen für ein sicheres Gefühl auch in der Dunkelheit. Planung und Realisierung des Parks lagen als Generalunternehmer in den Händen der EnBW-Tochter Netze BW, die auch die Betriebsführung übernimmt. Weitere 15 Standorte sind bereits in Planung.

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