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Rollender Supercomputer: Der Brennstoffzellen-Truck Nikola Two

Der Nikola Two wurde in Arizona enthüllt. Die zentrale Steuereinheit des Hightech-Fahrzeuges kommt vom deutschen Zulieferer Bosch und soll einen Betrieb ohne Ausfallzeiten ermöglichen.

Der Nikola Two Alpha wurde kürzlich beim Kundenevent in Scottsdale, Arizona (USA), gezeigt. Ein wesentlicher Teil seines IQ stammt aus dem Bosch-Konzern, erklärte zumindest der Zulieferer. (Bild: Nikola Motor Company)
Der Nikola Two Alpha wurde kürzlich beim Kundenevent in Scottsdale, Arizona (USA), gezeigt. Ein wesentlicher Teil seines IQ stammt aus dem Bosch-Konzern, erklärte zumindest der Zulieferer. (Bild: Nikola Motor Company)
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Redaktion (allg.)

Auf den kommenden Elektrotruck Nikola Two scheinen sogar die Zulieferer stolz zu sein: In einer aktuellen Meldung bezeichnete beispielsweise Bosch den kürzlich zur "Nikola World 2019” in Arizona präsentierten Brennstoffzellen-Schwerlaster als "rollenden Supercomputer". Natürlich nicht ohne den eigenen Anteil zu betonen: Den Angaben zufolge sei das "Gehirn" des Fahrzeugs zwar eine Konstruktion der Nikola Motor Company – wesentliche Systeme, Software und Ingenieurwissen kämen allerdings von Bosch.

Das Fahrzeug ist mit zahlreichen Funktionen ausgestattet, die eine enorme Rechenpower erfordern, hieß es. Die Vehicle Control Unit (VCU - zentrale Steuereinheit) von Bosch soll beispielsweise Over-The-Air-Updates oder Echtzeit-Monitoring ermöglichen. Das ambitionierte Ziel laut O-Ton: "Mithilfe der VCU können Fahrzeuge ohne Ausfallzeiten betrieben werden."

„Wir haben modernste Bosch-Technik und unser Know-how einfließen lassen, um diesen Truck fit für die Zukunft zu machen“, erklärte Jason Roycht, Vice President und Regional Business Unit Leader der Bosch- Einheit Commercial Vehicles & Off-Road in Nordamerika.

Der Nikola Two sei nicht nur eine Weiterentwicklung des Schwerlasters von heute, sondern revolutionär. Einer Mitteilung von Bosch zufolge ist der Brennstoffzellenantrieb als Herz des Trucks eine weitere Gemeinschaftsentwicklung von Bosch und Nikola. Dazu gehört auch die elektrifizierte Achse für schwere Nutzfahrzeuge mit Doppelantrieb, die Motor, Antriebselektronik und Getriebe in einem Gehäuse vereint, so Bosch. Auch die elektro-hydraulische Lenkung Servotwin ist von Bosch und soll die Einbindung der Lenkung in Fahrerassistenzsysteme erleichtern.

Natürlich gibt es neben Bosch weitere Technologielieferanten: Angaben der jeweiligen Zulieferer zufolge finden sich an Bord des Nikola Two auch Komponenten und Systeme von u.a. Mahle, Wabco und Accuride. 

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