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Autonomes Fahren: Fahrer nicht völlig ersetzbar

Auf dem VDA-Vorpressworkshop zur IAA gingen Experten der Frage nach, in wie weit das autonome Fahren den Berufskraftfahrer überflüssig machen könnte.

Dr. Micha Lege. Foto: T. Buchholz
Dr. Micha Lege. Foto: T. Buchholz
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Torsten Buchholz

Dr. Micha Lege, geschäftsführender Gesellschafter der Spedition Wiedmann und Winz, kann sich durchaus vorstellen, dass Teile seiner Flotte fahrerlos unterwegs sein könnten. Es geht dabei gar nicht so sehr um mehr Sicherheit und die Einsparung von Kosten, sondern um die aktuelle und zukünftige Arbeitsmarktsituation. „Wir haben mittlerweile so drastischen Fahrermangel, dass wir autonomes Fahren brauchen“, erklärt Lege. Ganz ohne Fahrer werde es aber in absehbarer Zukunft nicht gehen. Das Berufsbild werde sich aber merklich ändern.

Technisch gesehen, sei schon einiges möglich, erklärt Martin Daum, Chef von Trucks & Buses in der Daimler AG: Der automatisierte Lkw könne heute schon besser bremsen und beschleunigen. In anderen Bereich, wie beispielsweise das Reagieren auf seitlich einwirkende Kräfte, sei der Fahrer der Maschine noch überlegen.

Auch Andreas Schmitz, Vorsitzender des Vorstands der Schmitz Cargobull AG, sieht zwar große Vorteile durch die Digitalisierung von Trailer und Zugmaschine. Allerdings würden sich noch nicht alle Information automatisiert verarbeiten und noch nicht alle Entscheidungen dem Menschen automatisch abnehmen lassen.

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