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Renault liefert autonom und elektrisch mit dem EZ-PRO

Die Franzosen setzen zur IAA die EZ-Serie fort mit einer futuristische Studie für die teilautonome Belieferung auf der letzten Meile vor, bei der der Fahrer an Bord bleibt – aber ganz andere Aufgaben versieht.

Modularer Ansatz: Der EZ-PRO ist flexibel nutzbar und besteht aus einem Leader-Fahrzeug und vier Robo-PODS. | Foto: J. Reichel
Modularer Ansatz: Der EZ-PRO ist flexibel nutzbar und besteht aus einem Leader-Fahrzeug und vier Robo-PODS. | Foto: J. Reichel
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Johannes Reichel

Renault stellt zur IAA Nutzfahrzeuge in Hannover eine Design-Konzept-Studie zur Belieferung auf der Letzten Meile in den Mittelpunkt. Der EZ-PRO basiert technisch auf der zur Geneva Motor Show vorgestellten Personen-Shuttle-Studie EZ-GO, fährt damit vollelektrisch und autonom auf Level 5. Eine dritte Studie will der Hersteller zum Pariser Salon präsentieren, die einen edlen Limousinenfahrdienst darstellen könnte. Leitendes Prinzip des EZ-PRO ist die Modularität. Je einem Leader-Fahrzeug, in dem auch der Fahrer, jetzt Concierge genannt, sein mobiles Büro hat, sind vier sogenannte Robo-PODS nachgeordnet, die diesem folgen und mit dem Führungsfahrzeug vernetzt sind. In einem Anwendungsbeispiel könnte so der Zug etwa aus dem Logistik-Hub am Stadtrand gesammelt ausrücken und sich in der Stadt dann autonom, aber überwacht vom „Concierge“ verteilen. Der an dem Projekt beteiligte Kurier-Paket-Expressdienstleister DPD würde die Fahrzeuge dann als sogenannte Mikrodepots nutzen, von denen aus die Paketboten die Feinzustellung absolvieren.

Auch einen Anwendungsfall mit absperrbaren „Locker“-Schubfächern hat der Hersteller durchgespielt. Im Verbund mit einer eigens programmierten App könnten Kunden so minutengenau zu der mobilen „Paketbox“ geleitet werden und ihre Sendung entgegennehmen. Als weitere Anwendungen hat Renault beispielhaft eine mobile Cafè-Bar oder einen mobilen Laden für Floristen entworfen. Das Leader-Fahrzeug verfügt hinter dem „Leitstand“ hinter einer spektakulär aufschwingenden Flügeltür, der flexibel als Büro genutzt werden kann, über ein Ladeabteil mit sechs Kubikmeter Volumen, das aus Sicht der Renault-Designer um Design-Chef van den Acker für besonders wertvolle Sendungen vorbehalten sein könnte. Die dem Leaderfahrzeug zugeordneten, autonom agierenden Robo-PODS verfügen über wechselbare Box-Aufbauten mit zwölf Kubikmeter Volumen.

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