NUFAM 2021: Das hat schmerzlich gefehlt

Die Beiträge zur Eröffnungsveranstaltung der NUFAM 2021 stellten die herausragende Positionierung der Nutzfahrzeugmesse für 
die Bewältigung der Herausforderungen durch Nachhaltigkeit und Digitalisierung in den Fokus.

Britta Wirtz, Geschäftsführerin Messe Karlsruhe. Fotos: HUSS-VERLAG GmbH
Britta Wirtz, Geschäftsführerin Messe Karlsruhe. Fotos: HUSS-VERLAG GmbH
Redaktion (allg.)
NUFAM

„Die Transport- und Nutzfahrzeugbranche hat Zukunft – aber sie muss neue Produkte für mehr Nachhaltigkeit auch nutzen“, urteilte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in seinem Grußwort zur Eröffnung der Nutzfahrzeugmesse. In diesem Kontext plädierte Scheuer dafür, die Attraktivität alternativer Antriebe und der Anstrengungen zur CO2-Senkung im Straßenverkehr für die Nutzfahrzeugbranche zu erhöhen. Scheuer verwies unter anderem auf drei Eckpfeiler, mit denen sein Ministerium den Infrastruktur-Ausbau für alternative Antriebe bis 2024 mehrere Milliarden Euro gezielt fördert. „Mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit und Digitalisierung zeigt die NUFAM 2021 die jüngsten Innovationen der Nutzfahrzeugbranche“, resümierte der Bundesverkehrsminister.

Zuvor hatte bereits Britta Wirtz, Geschäftsführerin Messe Karlsruhe, in ihrer Eröffnungsrede das Branchenevent im Südwesten als „Bühne und Schwungrad für Produktpräsentationen, Diskurs sowie geplante und zufällige Begegnungen“ gewürdigt.

Dabei „war der Restart der NUFAM zum geplanten Zeitpunkt nicht selbstverständlich“, so die Geschäftsführerin stolz und verwies darauf, dass die NUFAM die einzige Messe der vergangenen zwei Jahre sei, die nicht neu terminiert werden musste. Vor diesem Hintergrund zeigte sich Britta Wirtz „dankbar und überwältigt“ vom Engagement der Aussteller, die der Messe die Treue gehalten haben. Die NUFAM ist inzwischen eine Messe von Rang und auch im europäischen Kontext ein Pflichttermin.

Im Namen des Karlsruher Oberbürgermeisters Frank Mentrup verband Gabriele Luczak-Schwarz, erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe, ihr Grußwort an „die erste große Messe nach 500 Tagen Stillstand“ mit Hinweisen auf die Innovationszirkel für alternative Antriebe, Digitalisierung und Autonomisierung, die in Karlsruhe beheimatet sind. So sind in der badischen Metropole unter anderem das Innovationscluster für E-Mobilität, das Forschungsgebiet Autonomes Fahren mit Teststrecke für Vernetzung und Digitalisierung sowie das KIT für die Entwicklung neuer Fahrzeugkonzepte ansässig. „Die Instrumente für E-Mobilität und Digitalisierung im Nutzfahrzeugbereich, wie sie auf der NUFAM gezeigt werden, erschließen mit Senkung der Emissionen deutliche Nachhaltigkeitspotenziale“, so die Bürgermeisterin.

Als „spannende Messe mit vielen Innovationen für Digitalisierung und alternative Antriebe“ beurteilt auch die baden-württembergische Landtagsabgeordnete und Staatssekretärin Elke Zimmer die NUFAM, die das Grußwort von Winfried Hermann, Minister für Verkehr in Baden-Württemberg und Schirmherr der NUFAM 2021, überbrachte. „Wachstumsprognosen für den Güterverkehr weisen auf Zukunft“, so Zimmer. „Bis 2030 wird jede dritte Tonne Fracht klimaneutral fahren. Damit wächst zugleich der Handlungsdruck für die Nutzfahrzeugbranche, Lkw nachhaltig und klimafreundlich zu konzipieren.“ Die aktuellen Ansätze dafür sind auf dem Karlsruher Messegelände zu sehen.

In einem, das wurde bei der Eröffnung und bereits an den ersten Messetagen deutlich, sind sich Veranstalter, Organisationen, Ausstellende und Besuchende einig: Die NUFAM ist als Präsenzmesse und Innovationsmotor ein lebendiger Handelsplatz. „Das hat in den vergangenen zwei Jahren schmerzlich gefehlt“, resümierte Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz.

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