Streetscooter: Vielseitig einsetzbar

Die Betriebskosten des Elektrotransporters liegen deutlich unter denen vergleichbarer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Die Streetscooter-Flotte ist für verschiedene Einsatzszenarien geeignet. Bild: Streetscooter
Die Streetscooter-Flotte ist für verschiedene Einsatzszenarien geeignet. Bild: Streetscooter
Redaktion (allg.)
STREETSCOOTER

Die Aachener Streetscooter zeigt in Hannover die Vielseitigkeit ihrer elektrisch angetriebenen Streetscooter-Modelle. Mit dem Streetscooter WORK XL präsentiert das Unternehmen zudem die nächstgrößere Variante erstmals der Öffentlichkeit

Mit dem Streetscooter WORK XL steht eine noch leistungsfähigere Ausführung in den Startlöchern. Der Transporter basiert auf dem Fahrgestell des Ford Transit und bietet 20 Kubikmeter Ladevolumen bei einer Zuladung von 1.150 Kilogramm. Die 76 kWh der Lithium-Ionen-Batterie ermöglichen eine Reichweite von geschätzt 200 Kilometern sowie eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 90 Kilometern pro Stunde. Die ersten Exemplare des WORK XL hat die Deutsche Post bestellt.

Drei verschiedene Modellvarianten des Streetscooter stehen ab Werk zur Verfügung: die reine Basiskarosserie (Pure) für individuelle Aufbauten, ein Modell mit Kofferaufbau (Box) oder mit Pritsche (Pick-up). In Zusammenarbeit mit fachlich versierten Aufbaupartnern sind individuelle Wünsche schnell und problemlos umsetzbar. Die Streetscooter-Modelle mit verschiedenen, branchenspezifischen Aufbauten demonstrieren auf der IAA Nutzfahrzeuge die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Elektrotransporters.

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Dieser Kofferausbau von Bott für WORK und WORK L bietet eine Vielzahl an Schubladen und Stauräumen unterschiedlicher Größe, die der Endkunde frei konfigurieren kann. Ein Unterflurmodul sorgt für bestmögliche Stauraumnutzung. Heck- und Seitentüren gewährleisten einen komfortablen Zugang zu Werkzeug und Material, eine Bodenplatte mit rutschfester Oberfläche und die integrierten Zurrschienen sichern die Ladung zuverlässig. Der Drei-Seiten-Kipper mit Werkzeugbox eignet sich für eine Vielzahl von Einsatzgebieten in den Kommunen, so zum Beispiel für das Grünflächenamt, Hoch- und Tiefbautrupps oder die Stadtreinigung. Mit dem emissionslosen Antrieb setzen die Kommunen ein Zeichen für bessere Luftqualität und demonstrieren das Verkehrskonzept von morgen.

„Wir wollten in Deutschland Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb bauen, die kostengünstig produziert und damit für den Kunden bezahlbar sind. Viele haben uns damals gesagt, dass das nicht geht. Mit Streetscooter zeigen wir: Es geht doch“, beschreibt CEO Professor Dr. Achim Kampker die Unternehmensphilosophie. Bei der Deutschen Post sind bereits mehr als 7.000 Transporter im Einsatz, die über 35 Millionen Kilometer zurückgelegt haben und dabei jedes Jahr 23.000 Tonnen CO2 einsparen. Viele weitere Kunden aus unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen setzen inzwischen auf E-Mobilität made in Aachen.

IAA 2018, Halle 13, Stand C73

Artikel Streetscooter: Vielseitig einsetzbar
Seite 10 | Rubrik FOKUS: Elektromobilität/Alternative Antriebe