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„Eine Marke zum Anfassen“: ein Interview mit Tobias Stöver, Opel Automotive

Tobias Stöver, Leiter Nutzfahrzeuge bei Opel Automotive, über die Vorzüge des neuen Combo und die Perspektiven der Elektromobilität im Nutzfahrzeugbereich.

„Der neue Combo erfüllt die gleichen hohen Ansprüche an Komfort und Sicherheit wie ein Pkw oder topmoderner SUV.“ Tobias Stöver, Leiter Nutzfahrzeuge bei Opel Automotive |Bild: Opel
„Der neue Combo erfüllt die gleichen hohen Ansprüche an Komfort und Sicherheit wie ein Pkw oder topmoderner SUV.“ Tobias Stöver, Leiter Nutzfahrzeuge bei Opel Automotive |Bild: Opel
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Redaktion (allg.)
Interview

Herr Stöver, Opel hat sich auf die Fahne geschrieben, eine sehr nahbare Marke sein zu wollen. Wie darf der Kunde sich das vorstellen?

Tobias Stöver: Es geht um Nähe zum und den Austausch mit dem Kunden, um den direkten Dialog auf Augenhöhe. Umgesetzt wird diese Nähe zum einen über die Marke. Das heißt: über unsere Positionierung auf dem Markt und in der Gesellschaft, unser Selbstverständnis und unsere Werte. Zu diesen Werten gehört auch unser Verständnis von Nahbarkeit. Opel ist eine Marke zum Anfassen. Zum anderen zeigt sich Nahbarkeit in unseren Produkten, den Opel Modellen. Sie sind innovativ, technisch und qualitativ hochwertig – aber bezahlbar. Sie sind in Design und Auftritt anspruchsvoll und begehrenswert – aber nicht abgehoben. Das verstehen wir unter Nahbarkeit, und so leben wir sie.

Vor allem das sogenannte B-Segment der Vans boomt. Sehen Sie für den Opel Combo die Nachfrage eher im gewerblichen oder privaten Bereich?

Sowohl als auch. Der Combo stellt ein interessantes Angebot für zahlreiche Zielgruppen dar, die sich von Familien bis hin zur gewerblicher Personenbeförderung erstrecken. Durch die drei Isofix-Sitze und die Schiebetüren ist vor allem der Combo Life für junge Familien mit Kindern attraktiv, aber auch für große Familien mit größeren Kindern, die viel Platz benötigen. Auch Liebhaber von ausgefallenen Hobbys mit viel und großem Equipment, wie zum Beispiel große Musikinstrumente, Skifahrer oder Hobby-Heimwerker werden große Fans des Autos werden, da man bequem alles unterbringen kann. Der Cargo hingegen richtet sich eher an verschiedenste gewerbliche Nutzergruppen. Dabei stellt er großes Potenzial für sehr unterschiedliche Gewerbe dar. Mit seiner Fähigkeit zwei Europaletten quer zu verstauen, besonders für handwerkliche Betriebe geeignet – Handwerker, Maler und Elektriker werden sich über die Geräumigkeit freuen. Aber auch für Behörden und Verwaltungen, Sozialdienste, wie zum Beispiel Menü-Bringdienste, oder auch den Gebäudereiniger ist er ein klasse Begleiter, der problemlos alles verstaut.
 

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Was hat der Combo, was andere Kleintransporter nicht haben?

Es geht weniger darum, was Mitbewerber haben oder nicht haben – sondern darum, dass der Opel Combo aus unserer Sicht auf fortschrittlichste Weise alles beinhaltet, was einen LCV im Nutzfahrzeug-B-Segment oder einen Familien-Van heute ausmachen. Dazu gehört vor allem, dass er erstmals nicht – wie in der Automobilindustrie allgemein und auch bei Opel in Vergangenheit üblich – als Nutzfahrzeug entwickelt wurde, von dem dann eine Pkw-Version abgeleitet wurde. Der neue Combo wurde in seiner Grundarchitektur vielmehr als Pkw entwickelt und erfüllt mit seinem konkurrenzlosen Angebot an Assistenzsystemen, modernster Konnektivität und „blitzsauberen“ Motoren nach Euro 6d-TEMP-Standard als Nutzfahrzeug die gleichen hohen Ansprüche an Komfort und Sicherheit wie ein Pkw oder topmoderner SUV. Auch wenn die Konkurrenz stark ist, kann man wohl behaupten, dass er damit – ob als Combo Cargo oder als Hochdachkombi Combo Life – momentan das mit Abstand höchste Komfort- und Technologie-Niveau seines Segments offeriert. Stichwort Elektrifizierung: Welche Rolle wird der E-Antrieb im Nutzfahrzeug der Zukunft allgemein und bei Opel speziell spielen? Mit weiterem technischen Fortschritt, mit vernünftigen Kosten sowie praktikablen Lade- und Bezahlstandards wird die Elektrifizierung auch in den Nutzfahrzeugbereich stärker vordringen. Zum Einsatz kommen wird sie überwiegend dort, wo sie ihre Stärken ausspielen kann. Kurz- und mittelfristig dürften das vor allem Innenstädte und urbane Zonen sein. Auch bei Opel spielt die Elektrifizierung der leichten Nutzfahrzeuge daher natürlich eine große Rolle. Wir bereiten diese entsprechend vor und werden hier ab 2020 starten.

Gehört der Diesel damit schon zum alten Eisen?

Keineswegs. Im reinen Langstrecken- und Überland-Transportverkehr auf der Straße sind wir sicher noch länger auf die Unterstützung der Dieseltechnologie angewiesen. Und das ist auch gut so. Blendet man nämlich ideologisch geführte Diskussionen aus, ist der Diesel noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen – und schon heute mit dem Erfüllen Euro 6d-TEMP-Abgasnorm so integer und sauber wie nie. In diesem Zusammenhang: Opel hat auch beim Thema WLTP seine Hausaufgaben gemacht. Wir haben uns seit Jahren vorbereitet und unser gesamtes Portfolio rechtzeitig WLTP zertifiziert, sodass es für unsere Kunden keinerlei Beeinträchtigungen gibt. Unsere komplette Modellpalette, vom ADAM bis zum Zafira, ist beim Opel-Händler bestellbar. Die Einführung der neuen Vorschriften zum 1. September hat also keine negativen Auswirkungen. Wir können weiterhin alle Fahrzeuge liefern! Damit steht Opel an der Spitze der Automobilindustrie.
IAA aktuell

Artikel „Eine Marke zum Anfassen“: ein Interview mit Tobias Stöver, Opel Automotive
Seite 15 | Rubrik Aktuelles
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